Der Ostkaribische Dollar (EC$) ist die offizielle Währung der Organisation Ostkaribischer Staaten (OECS) und wird von der Ostkaribischen Zentralbank (ECCB) unter dem Währungscode XCD und dem Symbol EC$ ausgegeben und verwaltet. Er ist über ein festes Wechselkurssystem mit einem Kurs von 2,70 EC$ für 1 US$ an den US-Dollar gekoppelt, was die regionale wirtschaftliche Stabilität gewährleistet.
Der Ostkaribische Dollar ist in einer Reihe von karibischen Inselstaaten und Territorien im Umlauf, darunter Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen sowie die beiden britischen Überseegebiete Anguilla und Montserrat. Diese Territorien bilden zusammen die Ostkaribische Währungsunion.
Der ostkaribische Dollar ist in eine Haupteinheit, den Dollar, und eine Nebeneinheit, den Cent, unterteilt, wobei ein Dollar 100 Cents entspricht. Zu den Münzwerten gehören 1, 2, 5, 10, 25 Cent und 1 $, während Banknoten im Wert von 5, 10, 20, 50 und 100 $ erhältlich sind. Alle Währungen sind mit regionalen Wahrzeichen wie historischen Figuren und Naturlandschaften bedruckt, die die kulturellen Besonderheiten der Karibik widerspiegeln.
Der Ostkaribische Dollar entstand 1949, als er den britischen Westindischen Dollar ablöste und zunächst an das britische Pfund Sterling gekoppelt war. 1965 wurde die Eastern Caribbean Currency Authority (ECCA) gegründet, um die Ausgabe der Währung zu vereinheitlichen; 1983 übernahm die Eastern Caribbean Central Bank (ECCB) die Verwaltung und legte einen festen Wechselkurs zum US-Dollar fest. Das Währungssystem hat den Handel und die finanzielle Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten erleichtert und zur Entwicklung der regionalen Integration beigetragen.